FIP-Box easy2connect

  VPN

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Stand: 20.10.2026

Basiert auf Originalskript Version 1.2 (feste-ip.net) bzw. angepasstem Skript Version 1.4 (GitHub, Stand 20.10.2026)

Kosten pro Jahr: 23,17€ (Stand 27.08.2025)

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Eigenschaften:

Name:FIP-Box easy2connect
aktuelle stable Version:1.4 (angepasstes Skript, GitHub) / 1.2 (Originalskript, feste-ip.net)
aktuelle beta Version:–
Beschreibung:VPN Server
Entwickler Link:feste-ip.net (1)
Angepasstes Skript:github.com/chris199512/Easy2Connect [3.]
Lizenz:?
Kommunikation über:OpenVPN
[2.] [3.]

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Folgende Betriebssysteme werden unterstützt:

BetriebssystemOriginalskript (feste-ip.net)Angepasstes Skript (GitHub)
Debian 9Ja?
Debian 10Ja?
Debian 11Nein?
Debian 12Nein (?)?
Debian 13NeinJa
Ubuntu 22??
Ubuntu 24??
Raspberry Pi OS busterJa?
Raspberry Pi OS bullseyeNein (?)?
Raspberry Pi OS bookwormNein (?)?
Raspberry Pi OS trixieNein (?)?
WindowsNeinNein
„?“ = noch nicht getestet. Rückmeldungen gerne an uns!

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Beschreibung:

Mit dem FIP-Box easy2connect System kann eine systemunabhängige Verbindung in das Heimnetz hergestellt werden. Dabei ist egal welcher Anschluss vorhanden ist (DS-Lite, LTE, …). Das System wird im Heimnetz entweder auf einem Einplatinencomputer (Raspberry Pi, …) oder einem anderen System, wo ein „apt“ basiertes Linuxsystem läuft (Debian, Ubuntu, …) betrieben. Das System benutzt OpenVPN zur Verbindung ins Heimnetz. Die Geschwindigkeit des VPN hängt von der eigenen Internetgeschwindigkeit Zuhause, sowie vom Endgerät ab. Des Weiteren kann es durch die CPU gedrosselt werden, wenn die CPU zu schwach ist.

Für die Installation gibt es zwei Möglichkeiten: das Originalskript von feste-ip.net [2.] oder das angepasste Skript von GitHub [3.]. Das Originalskript wurde zuletzt 2020 für Debian Buster aktualisiert und läuft auf neueren Images nicht mehr sauber durch. Das angepasste Skript installiert alle benötigten Pakete selbst in der aktuellen, von Debian gepflegten Version (inkl. easy-rsa 3), ersetzt das veraltete Paket „pgp“ durch „gnupg“, kommt mit dem auf neuen Images fehlenden /etc/modules zurecht und aktiviert knockd automatisch, damit die Box auf die Refresh- und Reboot-Signale von feste-ip.net reagiert. Welches Skript auf welchem System funktioniert, ist in der Tabelle oben zu sehen.

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Installation einer neuen FIP-Box:

Beide Skripte müssen als root ausgeführt werden (z.B. nach „sudo -i“), sonst brechen sie mit „Nicht genügend Systemrechte“ ab. Zuerst wird eine der beiden Varianten A oder B ausgeführt, danach geht es bei beiden gleich unter „Ablauf des Skripts“ weiter.

Variante A: Originalskript (feste-ip.net)

Empfohlen für ältere Systeme wie Debian 9/10 oder Raspberry Pi OS buster. Hinweis: Die Paketinstallation und easy-rsa sind zwar im Installationsskript vorhanden, klappen aber in manchen Systemen nicht richtig. Deswegen werden diese zwei Punkte vor dem Ausführen des Skriptes manuell durchgeführt. Zuerst die benötigten Pakete installieren:

apt-get install -y openssl curl pgp openvpn zip knockd dnsutils psmisc

Anschließend muss easy-rsa manuell installiert werden. Easy-rsa wird für die Erstellung der Zertifikatdateien und die Verschlüsselung der Verbindung benötigt:

cd /tmp
wget https://github.com/OpenVPN/easy-rsa/archive/release/2.x.zip
unzip 2.x.zip
mkdir -p /usr/share/doc/openvpn/examples/easy-rsa/2.0/
cp easy-rsa-release-2.x/easy-rsa/2.0/* /usr/share/doc/openvpn/examples/easy-rsa/2.0/

Zum Schluss wird das Originalskript heruntergeladen und gestartet. Diese Befehle sind auch direkt auf der Seite von feste-ip.net zu finden:

cd /tmp/
wget www.feste-ip.net/fipscripts/build-easy2connect.sh
chmod +x build-easy2connect.sh
./build-easy2connect.sh

Variante B: Angepasstes Skript (GitHub)

Empfohlen für neuere Systeme wie Debian 13. Hier ist keine manuelle Vorbereitung nötig, das Skript installiert alle Pakete selbst:

cd /tmp/
wget https://raw.githubusercontent.com/chris199512/Easy2Connect/main/build-easy2connect.sh
chmod +x build-easy2connect.sh
./build-easy2connect.sh

Falls „wget“ auf dem System nicht vorhanden ist, kann es vorher mit „apt-get install -y wget“ installiert werden. Wer auf einem neuen System weiterhin easy-rsa 2.x benötigt, kann statt „build-easy2connect.sh“ die Variante „build-easy2connect_old.sh“ aus dem gleichen Repository verwenden.

Ablauf des Skripts (beide Varianten)

Nach dem Ausführen wird nach dem Installationsmodus gefragt. Bei einer neuen FIP-Box muss „N“ oder „n“ eingegeben werden. Wenn bereits eine FIP-Box vorhanden ist, muss „B“ oder „b“ eingegeben werden. Mit „A“ oder „a“ kann das Skript abgebrochen werden. Nach der Eingabe muss mit Enter die Eingabe bestätigt werden. Der weitere Vorgang für eine bereits vorhandene FIP-Box wird unter „Installation einer bestehenden FIP-Box“ beschrieben. Anschließend wird gefragt ob das System neu starten soll, wenn 10 Minuten kein Internet vorhanden ist. Dies kann mit „J“ oder „j“ für ja und „N“ oder „n“ für nein ausgewählt werden. Es ist aber empfehlenswert ja zu wählen, damit bei Problemen mit der Verbindung das System automatisch wieder erreichbar ist.

Nur bei Variante A: Als nächstes wird gefragt ob easy-rsa ersetzt werden soll. Dieses wurde vorhin extra schon installiert, deshalb hier mit „N“ antworten. Beim angepassten Skript (Variante B) entfällt diese Frage.

Nun läuft das Skript durch und installiert und konfiguriert alles Wichtige. Wenn der Prozess fertig ist, sind Zeilen zu sehen, wie in Bild ?. Dort ist die Easy2connect-ID, das VPN-Passwort, sowie der Installationscode zu finden. Etwas tiefer ist ein Link zu einer PDF mit den Informationen zu finden. Diese Codes müssen sicher aufbewahrt werden, da diese zum Verbinden, sowie zum Wiedereinrichten benötigt werden und nicht mehr angezeigt werden können. Nun kann ein Konto auf Feste-IP.net angelegt werden und die FIP-Box dort registriert werden. Nun sind die weiteren Schritte unter „Einrichtung auf der Website“ nötig.

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Installation einer bestehenden FIP-Box:

Mit diesem Modus kann eine bereits registrierte FIP-Box z.B. nach einer Neuinstallation des Systems oder auf neuer Hardware wiederhergestellt werden. Dazu wird eines der beiden Skripte (Variante A oder B) wie unter „Installation einer neuen FIP-Box“ beschrieben vorbereitet und gestartet und beim Installationsmodus „B“ oder „b“ eingegeben. Danach folgt die gleiche Frage zum automatischen Neustart ohne Internet. Nachdem die Pakete installiert wurden, fragt das Skript nach der Easy2connect-ID und dem Installationscode, die bei der ersten Einrichtung angezeigt wurden. Die Eingaben werden mit „J“ bestätigt. Anschließend werden die Daten von feste-ip.net abgerufen. Bei falschen Daten erscheint eine Fehlermeldung. Zum Schluss muss das System mit „reboot“ neu gestartet werden.

Hinweis: Wenn auf dem System bereits eine Installation unter /etc/fipbox vorhanden ist, bricht das Skript ab.

Video fehlt

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Einrichtung auf der Website:

(Unter folgendem Link kann ein Account angelegt werden und damit dieses Wiki mit unterstützt werden: feste-ip.net (1)) Unter „Testen Sie unsere Dienste kostenlos und unverbindlich!“ in Bild ? kann ein neues Konto angelegt werden. Daraufhin muss die E-Mailadresse sowie eine Sicherheitsfrage beantwortet werden. Mit Klick auf „Bestätigungslink zusenden“ wird eine E-Mail mit einem Link zum Erstellen des Accounts versendet. Mit Klick auf den Link muss nun ein Passwort vergeben werden und dieses wiederholt werden. Zusätzlich kann eine Empfehlung eingegeben werden. (gerne kann dort 47892 eingetragen werden und damit das Wiki unterstützt werden (1)) Anschließend wird mit dem Button „Account freischalten“ der Account freigegeben. Nun können die Anmeldedaten eingegeben und auf „Anmelden“ geklickt werden. Auf der Startseite von „Mein Account“ muss der Reiter „FIP-Box easy2connect“ ausgewählt werden. Nun kann die easy2connect-ID von vorhin dort eingetragen werden. Mit Klick auf „FIP-Box registrieren“ öffnet sich eine Konfigurationsseite, wo noch Kleinigkeiten eingestellt werden müssen. Unter „Verbindungstyp“ kann ein Port ausgewählt werden. Der zurzeit beste Port ist automatisch gewählt. Der „Alias“ ist optional und muss nicht ausgefüllt werden. Dieser dient dazu, dass die Geräte über eine individuelle Adresse erreichbar sind. Im Feld „Lokale IP“ kann die IP mit Port des freizugebenden Geräts eingetragen werden. Hier die IP vom Router mit Port 80. Es können auch weitere IPs angegeben werden, ist aber nur nötig wenn auf das Gerät über einen Link zugegriffen werden soll. Wenn mit VPN gearbeitet wird, ist der Zugriff auf alle Geräte im Netzwerk ohne diese Eingabe möglich. Unter „Bemerkung“ kann ein Alias vergeben werden um die Verbindung schneller zuzuordnen. Unter „VPN Einwahl“ besteht die Wahl zwischen „nicht verwenden“, „einfach“ und „experte“. Mit „nicht verwenden“ wird der OpenVPN Dienst nicht aktiviert und die Geräte sind nur über die Adresse erreichbar. Mit „einfach“ werden 5 VPN Konfigurationen erstellt, mit denen ein Vollzugriff auf das Netzwerk und das Internet besteht. Mit „experte“ kann für jeden Client ausgewählt werden, ob dieser mit „X“ keinen Zugriff hat, mit „LAN“ Zugriff auf das Netzwerk hat und mit „WAN“ auf das Netzwerk und das Internet. So können Wartungsfirmen kurzzeitig auf das Netzwerk zugreifen und Wartungen ausführen und anschließend kann der Zugriff wieder gesperrt werden. Der Punkt „IPv4 NAT“ wird nur in speziellen Fällen benötigt und wird im Abschnitt „IPv4 NAT“ genauer beschrieben. Die Einstellungen „Lokale IP“, „Bemerkung“, „VPN Einwahl“, sowie „IPv4 NAT“ lassen sich auch später noch bearbeiten. Nun kann mit Klick auf „Konfiguration erstellen“ die FIP-Box angelegt werden. In der Übersicht sind die zurzeit registrierten FIP-Boxen zu sehen. Nach dem Anlegen muss die FIP-Box über die Kommandozeile mit folgendem Befehl neu gestartet werden:

reboot

Nach einigen Sekunden ändert sich der Status auf der Website von Offline auf Online und es sollte unter VPN ein Downloadsymbol zu sehen sein. Über dieses Feld kann die Konfigurationsdatei heruntergeladen werden. Die Datei wird als komprimierter Ordner heruntergeladen. Um diese zu entpacken, kann unter Windows mit Rechtsklick auf die Datei unter „Alle extrahieren“ die Dateien entpackt werden. Nun fragt das Programm nach einem Passwort. Dieses ist unter „VPN-Passwort“ zu finden, welches beim Erstellen gezeigt wurde. Nun sind zwei Ordner mit je 5 Clients vorhanden. Unter file ist nur eine .ovpn Datei vorhanden, welche alle wichtigen Informationen, sowie Zertifikate enthält. Unter files sind mehrere Dateien vorhanden. Neben der .ovpn Datei sind auch die Zertifikate als extra Datei vorhanden. Diese Variante wird nur in bestimmten Fällen benötigt. In den meisten Einsatzfällen reicht die Datei unter file. Das Verwenden der Datei wird unter „VPN-Einwahl“ genauer beschrieben.

Video fehlt

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VPN-Einwahl:

Text fehlt

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IPv4 NAT:

Text fehlt

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DNS einrichten:

Wenn der eigene DNS-Server im privaten Netz genutzt werden soll, damit z.B. Werbung durch Pi-hole blockiert wird, muss die .ovpn Datei um folgende Zeile vor <ca> ergänzt werden:

dhcp-option DNS 192.168.178.20

Dabei muss 192.168.178.20 mit der eigenen IP des DNS-Servers ersetzt werden.

Video fehlt

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bekannte Probleme:

-Variante A (Originalskript) funktioniert nicht unter Debian 11 und neueren Images. Hier Variante B (angepasstes Skript) verwenden.

-Variante B: Da easy-rsa im angepassten Skript direkt über apt installiert wird, werden die empfohlenen Pakete „exim4“ (Mailserver) und „bsd-mailx“ mitinstalliert. Wer das nicht möchte, kann diese nachträglich entfernen oder im Skript „–no-install-recommends“ ergänzen.

-Variante B: easy-rsa 3 hat andere Befehle als easy-rsa 2.x (ein einziges „easyrsa“-Kommando statt „build-ca“, „build-key-server“ usw.). Für den automatischen Ablauf des Skripts spielt das keine Rolle, nur wer Zertifikate manuell erstellt, muss das beachten.

-Variante A: Beim Originalskript ist knockd nach der Installation nicht aktiv, dadurch reagiert die Box nicht auf die Refresh-/Reboot-Signale von feste-ip.net. Abhilfe: in /etc/default/knockd „START_KNOCKD=1“ setzen und „systemctl enable –now knockd“ ausführen. Bei Variante B passiert das automatisch.

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Beitragsverfasser: Christian Szulc


Einzelnachweise:

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